
Hören Sie auf, den Spiegel im Badezimmer zu reinigen!
Wir alle kennen das Problem: Nach dem Duschen wollen wir uns am Spiegel rasiern oder unser Make-up auftragen – doch stattdessen blicken wir in einen „weißen Nebel“. Am Ende reiben wir mit einem Handtuch über die Glasscheibe – doch das hinterlässt nur weitere Flecken.
Dafür gibt es Infrarot-Heizungen für Spiegel. Im Gegensatz zu den alten Heizungen, die versuchen, den ganzen Raum zu erwärmen, heizen diese Geräte direkt die Glasscheibe sowie die Person, die sich vor dem Spiegel befindet. Es handelt sich dabei um eine andere Art der Wärmeabgabe. Wenn man diese Geräte mit einem Smart-Home-System verbindet, entfällt die lästige Wartezeit.
Die Magie der „schnellen“ Erwärmung
Wir verwenden Kurzwellen-Infrarot-Emittoren – schließlich erreichen sie ihre Zieltemperatur in Sekundenbruchteilen. Wenn man noch einen Smart-Relais oder einen Zigbee-Controller hinzufügt, kann man die Heizung per Handy oder durch einen Bewegungssensor aktivieren. Das Signal gelangt zum Leistungsmodul – sofort wird es warm. Keine Wartezeit mehr – einfach nur ein klarer Spiegel und ein warmes Gesicht.
Alles unter Kontrolle halten
Man kann diese Geräte nicht einfach anschließen und darauf hoffen, dass alles funktioniert. Man braucht eine stabile Stromversorgung. Je nach Leistungsaufnahme kommt entweder Niederspannungs-Strom oder herkömmlicher Wechselstrom zum Einsatz. Ich empfehle in der Regel PWM-Controller. Damit kann man steuern, wie intensiv die Wärmeabgabe ist. Ohne solche Controller besteht die Gefahr, dass die Glasscheibe überhitzt. Niemand möchte schließlich einen kaputten Spiegel haben.
Ein paar Dinge, auf die man achten muss
Schnelligkeit hat ihren Preis. Da diese Emittoren sehr leistungsstark sind, ziehen sie viel Strom beim Einschalten auf. Man muss sicherstellen, dass die Verkabelung stark genug ist, um diesen Anstieg zu bewältigen. Ein weiterer Tipp: Legen Sie den Bewegungssensor nicht zu nah an den Heizer. Die Infrarotstrahlung kann den Sensor dazu bringen, anzunehmen, dass jemand im Raum ist – dadurch entsteht ein teuflischer Kreislauf, in dem das System ständig ein- und ausschaltet. Verschieben Sie den Sensor einfach etwas weiter weg – dann funktioniert alles einwandfrei.